Bauern gefährden Kinder

Über die Bauernproteste zu schreiben, setzt viel Wissen über den unbekannten Reichtum der Bauern, auch hier im Osten, voraus. Doch heute soll es um die Gefährdung von Kindern gehen.

Bauern machen Ihrem Unmut über die Streichung von Geschenken in der Öffentlichkeit Luft. Dabei nutzen Sie ohne Genehmigung öffentliche Straßen. Ich meine nicht das sinnlose hin- und herfahren. Nein ich meine die Strohballen, die hier im Osten überall aufgestellt werden.
Und dabei kommt es zu ernsthafter Kindesgefährdung. Doch das interessiert die Bauern nicht. Die sonnen sich in ihrer Beachtung.

Auf dem Bild ist recht gut zu sehen, daß an diesem Überweg eben nichts zu sehen ist. Ein Kind ist hinter dem Strohballen gar nicht zu erkennen. Bis es vor ein Auto läuft.

Hier und jetzt geht es um die Untätigkeit der Bürgermeisterin, der Stadtverordneten und der Eltern. Die ersteren hätten die Pflicht, jedwede Gefährdung vom Volk abzuwenden, die Letzteren hätten die Sorge um die Unversehrtheit ihrer Kinder.

Doch hier in Brandenburg interessiert das eben niemanden. Erst wenn ein Kind angefahren oder gar getötet werden sollte, kommt das Geschrei und keiner hat etwas gesehen und keiner ist zuständig. Genau das ist es, was mir hier aufstößt.

Dabei frage ich mich, ob vielleicht die Bürgermeisterin blind ist, ob sie vielleicht Bäuerin ist oder von ihrem Mann eingeschüchtert wird, oder ob die Stadt als Ganzes so fest in der Hand von bäuerlichen Rechtsbrechern ist, daß es auf verletzte oder tote Kinder gar nicht ankommt.

Ohne Worte